
Dichter tropischer Regenwald, Küste am Atlantik und Pazifik, Wale, Schildkröten und freundliche Menschen – das alles finden Sie im Bezirk Chocó, dem wilden und abgeschiedenen Nordwesten Kolumbiens.

Obwohl der Bezirk Chocó vom wirtschaftlichen Aufschwung Kolumbiens bislang nur wenig profitiert hat, ist Chocó reich – an unberührter Natur: dunkle Sandstrände, tropischer Regenwald und viele Meerestiere. Zusammen mit der Gastfreundschaft der Einheimischen ergibt sich eine unschlagbare Mischung, die den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis machen wird.

In Nuqui kommen die Wellen des Pazifiks in der richtigen Größe an, um jedes Jahr Surfer aus der ganzen Welt anzulocken, und der Regenwald wächst bis an die Küste heran. Wale und Delphine schwimmen während der Paarungszeit hier durch und lassen sich von Juli bis Oktober beobachten. Fischer fahren in ihren Kanus auf das offene Meer hinaus und hoffen auf den Fang des Tages, vielleicht Schwertfisch, Marlin oder Thunfisch, die es hier häufig gibt.
In Nuqui bieten sich hervorragende Gelegenheiten zum ausgiebigen Wandern und Kajakfahren in den Mangroven nahe den Stränden von Sur und Guachalito.
Die Strände von Bahia Solano werden von Meeresschildkröten zwischen September und Dezember zur Eiablage aufgesucht. Hier gibt es sehr gute Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen und wer sich für Schiffwracks interessiert kann zum gesunkenen Kriegsschiff San Sebastion de Belalcazar hinabtauchen, das sogar den Angriff auf Pearl Harbor überstanden hat und später in der Marine Kolumbiens diente.
Gäste sollten auch den Dschungel mit seinen beeindruckenden Wasserfällen erkunden, zum Beispiel Sabaletas und Chocolatal, und dabei die Tier- und Pflanzenwelt des tropischen Regenwaldes entdecken, von denen viele Arten noch gar nicht wissenschaftlich erfasst wurden.
In dem Teil von Chocó, der an das karibische Meer grenzt, liegt der Katios-Nationalpark, der von der UNESCO aufgrund seiner Vielfalt an Lebewesen als schützenswert anerkannt wurde. In diesem Naturschutzgebiet können abwechslungsreiche Wanderungen unternommen werden, ein besonderes Highlight ist dabei der Tilupo-Wasserfall.
Im Mai versammeln sich Walhaie vor der Pazifik-Küste von Chocó, und es können Tauchausflüge gebucht werden, um sich diese Giganten aus der Nähe anzuschauen. Von September bis Januar können außerdem viele verschiedene Zugvögel auf der Durchreise beobachtet werden.
Die Menschen der Region sind eine Mischung aus Kolumbianern mit afrikanischer Abstammung und den Indios der Kuna, Embera and Wounanas Stämme, die hier zu Hause sind. Dadurch entstand eine neue Kultur, die Elemente afrikanischen Glaubens mit den religiösen Überzeugungen der Indios kombiniert. Ihre Gastfreundschaft ist besonders herzlich und wird den Urlaub unvergesslich machen.
Hinweis: Gasthäuser bieten verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten in Nuqui und Bahia Solono.
Wie Sie hinkommen
Mit dem Flugzeug – Satena Airlines fliegt von/über Medellin nach Quibdo und von dort gibt es einen kurzen Flug, der Sie nach Bahia Solano bringt.
Innerhalb der Stadt – am besten kommen Sie sowohl in Nuqui als auch in Bahia Solano zu Fuß oder mit dem Boot voran.
Kleidung – Nehmen Sie leichte Sommerkleidung mit, dazu Strandsachen, aber auch lange Hosen für Wanderungen im Wald, gutes Schuhwerk, Insektenmittel, Sonnencreme und einen Hut. Regenfeste Kleidung ist ebenfalls sehr sinnvoll.
Lokale Spezialitäten – Frisch gefangener Fisch, insbesondere Thunfisch und Marlin ist hier sehr beliebt, aber probieren Sie auch mal von den exotischen Früchten, zum Beispiel die Borojo-Frucht.
Shopping – Sie können einige seht schöne Handwerkssachen mit nach Hause nehmen, zum Beispiel Handtaschen, Tragetaschen, Hüte, Körbe und Holzschnitzereien.
Falls Sie in den Bezirk Chocó reisen möchten, brauchen Sie eine Impfung gegen Gelbfieber. Sie müssen Ihre Impfbescheinigung dann auch jederzeit bei sich tragen.
Whale-Watching in Bahia Solano
(3 Nächte / 7 Nächte) $663 USD (3 Nächte) / $1457 USD (7 Nächte) *
Wal-Saison in Bahia Solano!
Kommentare für Nuqui, Bahia Solano & Capurgana
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