Colonial Church, Villa de Leyva
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Hier wurde kolumbianische Geschichte geschrieben.

Der Bezirk Boyacá ist die Keimzelle der kolumbianischen Unabhängigkeit. Die Kämpfe zwischen der Befreiungsarmee und den spanischen Truppen, sowie die politischen Entscheidungen, die hier getroffen wurden, haben das heutige Kolumbien entscheidend beeinflusst.

Nicht zuletzt deshalb ist der Bezirk Boyacá vermutlich diejenige Provinz, die am meisten von Touristen aus dem In- und Ausland bereist wird. Als Hinterlassenschaft der kolumbianischen Geschichte bietet diese Gegend viele kleine Ortschaften mit kolonialer Architektur und religiösen Gebäuden. Die Landschaft – egal ob es gerade warm oder kühl ist – wird den Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben.

Die Hauptstadt des Bezirks ist Tunja, eine Universitäts- und Studentenstadt. Hier wurde 1822 die erste Schule Großkolumbiens eröffnet. Die Besucher kommen vor allem wegen der kolonialen Architektur, den Museen zur Geschichte des Landes und den religiösen Monumenten.

Der Bezirk Boyacá wird durch eine Vielzahl an kleinen kolonialen Ortschaften geprägt, wie zum Beispiel Villa de Leyva. Dort findet sich die typische spanische Kolonialarchitektur mit ihren weißen Mauern, grünen Türen, bunten Balkonen und Pflasterstraßen. In der Umgebung der Stadt liegen viele Sehenswürdigkeiten, unter anderem der Archäologische Park und das Fossilien-Museum, dessen Hauptattraktion ein 120-Millionen Jahre altes Fossil ist..

Ganz in der Nähe der Stadt Tunja befindet sich die Puente de Boyacá (Boyacá-Brücke), ein historisch bedeutsamer Ort, wo eine der Entscheidungsschlachten des Unabhängigkeitskrieges stattgefunden hat. Hier besiegten die Creolischen Truppen aus Llanos Orientalis unter der Führung von Bolivar und Santander die spanischen Truppen unter José Maria Barreiro. Nicht weit davon wurde ein Denkmal zu Ehren der Lanzenreiter von Pantano de Vargas (Vargas Sumpf-Lanzenreiter) errichtet, ein über 33 Meter hohes Bauwerk, das an den Heldenmut der Lanzenreiter in diesem Unabhängigkeitskampf erinnert.

Dank des modernen Straßennetzes können Besucher im Bezirk Boyaca aber noch viel mehr entdecken, zum Beispiel Ortschaften wie Ráquira, das für sein Kunsthandwerk bekannt ist, Chiquinquirá, mit einer Kathedrale, die Gläubige anzieht um einer heiligen Jungfrau zu huldigen, und schließlich Paipa, das alle Anforderungen für einen Familienurlaub erfüllt.

Als Naturschönheiten hat dieser Bezirk vor allem die Lagune von Tota zu bieten, die größte Lagune Kolumbiens, die außerdem mit Hostels und Badeplätzen touristisch erschlossen wurde. Die Lagune hat eine Fläche von 53 km³ und eine maximale Tiefe von 60 Metern. Sie liegt auf etwa 3000 Metern Höhe und hat 5 kleine Inseln und weiße Sandstrände. Diese Naturattraktion ist ideal für das Erlernen verschiedener Wassersportarten, wie zum Beispiel Tauchen.

Davon abgesehen haben Besucher die Gelegenheit, Nevado del Cocuy anzufahren, einen beliebten Treffpunkt für Kletterer und Camper, mit Höhen zwischen 600 und 5230 Metern, außerdem den Pisba-Nationalpark und die Lagune von Tota, sowie weitere Naturattraktionen.

Auswärtige, die sich für diesen historisch bedeutsamen und schönen Bezirk interessieren, können sich bei der Reiseplanung auf Mantaraya verlassen. Wir bringen Sie zu den wichtigsten Orten von Boyacá und kümmern uns um die Unterkünfte, den Transport und das ganze Drumherum, das nötig ist, damit unsere Besucher diese schöne Region erleben können.

Der Bezirk Sutamarchán und die ländlichen Gebiete sind ebenfalls ein interesanntes Reiseziel des Landesbezirkes Boyacá. Es handelt sich um ein kleines Dorf mit kolonialer Architektur (gegründet 1556), welches touristische Ziele wie der Brunnen des Carrizal mit Thermalwässern, der geheimnisvollen Höhle „Der Richter des Teufels“ mit Geruch nach Schwefel, der Sprung des Einsiedlers und der Wasserfall der Yucca. Dieses Gebiet zeichnet sich auch durch die besondere Gastronomie, in der die Longaniza (eine Wurst aus Schweinefleisch) besonders beliebt ist und die Kunsthandwerke aus Ton aus.

Die unterschiedlichen touristischen Sehenswürdigkeiten in diesem Bereich des Landesbezirkes Boyacá können auch durch einen Pferderitt kennengelernt werden. 4 Stunden dauert das Abenteuer der Touristen, die es wagen, diese weitläufigen Gebirgslandschaften auf dem Pferderücken, begleitet von Führern und Cowboys zu durchqueren.

Reisetipps

Die einzige Transportmöglichkeit ist ein Privatfahrzeug oder ein Bus, der am Busbahnhof von Bogotá oder Tunja abfährt. Die Lagune von Tota liegt etwa 90 Minuten von Bogotá und Tunja entfernt.

Vergessen Sie nicht, bequeme Kleidung für den Tag einzupacken. Am späten Nachmittag und besonders abends fällt die Temperatur allerdings stark ab, vor allem im Sommer. Dann brauchen Sie eine warme Jacke oder einen Mantel. Außerdem sollten Sie Sonnenschutz und stabile Schuhe mitbringen.

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Kommentare für Boyaca

  • Kommentar von Dan — 01/26/2010

    The Total Lake (Lago Total) in Boyaca is just amazing! Don’t miss out on a relaxing evening at the hot springs in Paipa.

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